Do’s und Don’ts im E-Mail-Marketing

Was macht einen erfolgreichen Newsletter aus? Eine hundertprozentige Erfolgsgarantie kann uns leider niemand geben, denn dafür sind zu viele externe, unerwartete Faktoren im Spiel. Darüber hinaus bedeutet Erfolg für jeden etwas anderes.

 

Aber wir können viel dafür tun, zu unserem individuellen, gewünschten Ergebnis zu kommen: Dabei hilft uns zu wissen, warum Empfänger E-Mails öffnen, welches Design Interesse weckt, wie wir Vertrauen zum Absender aufbauen und was den Leser zu einer Handlung bewegt. Die wichtigsten Tipps und Tricks dazu
haben wir Ihnen als Do’s und Don’ts im E-Mail Marketing  zusammengestellt.

Gut vorbereiten:

 

  • Definieren Sie Ziele. Was möchte Ihr Unternehmen mit E-Mail Marketing erreichen?
  • Integrieren Sie die Planungen gegebenenfalls in Ihre Multichannel Strategie und stimmen Sie sie mit anderen Kommunikations-Instrumenten ab.
  • Lernen Sie Ihre Zielgruppe kennen: Holen Sie so viele Informationen wie möglich über Ihre Interessenten und Kunden ein.
  • Stimmen Sie die Inhalte auf Ihre Zielgruppe(n) ab. Es kann gegebenenfalls sinnvoller sein einen zweiten, separaten Newsletter an eine andere Zielgruppe zu schicken.
  • Permission Marketing: Holen Sie unbedingt die Erlaubnis Ihrer Abonnenten durch ein Double-Opt-in Verfahren ein.
  • Relevanter Content: Beschicken Sie Ihre Abonnenten nur mit Inhalten, die sie auch interessieren.
  • Schaffen Sie einen Mehrwert für Ihre Leser. Das können zum Beispiel exklusive Angebote, Insiderinformationen oder Service-Hinweise sein.

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Über den Tellerrand schauen und lernen:

 

  • Umfragen:  Fragen Sie Ihre Empfänger, über was sie wie oft informiert werden möchten.
  • Lernen Sie aus Reportingzahlen und leiten Sie Maßnahmen ab.
  • Nutzen Sie Marketing Automation:  Verzahnen Sie Leadgenerierung mit Ihrem CRM und anderen Systemen. So kann der Empfänger zum Beispiel selbst seine Adressdaten ändern.
  • Erleichtern Sie Prozesse und richten Sie automatische Trigger-  und Transaktions-Mails ein.
  • Generieren Sie fortlaufend neue, eigene wertvolle Leads. Es gibt genügend Touchpoints und einfache Möglichkeiten Ihre potenziellen, neuen Abonnenten zu einer Registrierung zu bewegen.

Inhalt

 

  • Wählen Sie eine prägnante Betreffzeile die den Nutzen der Öffnung herausstellt und neugierig macht. Je kürzer desto besser.
  • Fokussieren Sie sich auf ein bis maximal drei Themen pro Newsletter. Selektieren Sie entsprechend Ihre Empfänger in der Datenbank und schicken Sie gegebenenfalls einen zweiten Newsletter mit weiteren Themen.
  • Geben Sie weiterführende Informationen. Ein Newsletter soll anteasern. Hat der Leser sein Thema gefunden, können Sie großzügig auf Landingpages und andere Medien mit diesem Thema  verlinken.
  • Sagen Sie Ihren Lesern was Sie tun sollen, indem Sie eine Handlungsaufforderung (Call to Action) als Button oder Text einbinden. Aber bitte nur eine pro Newsletter, denn manche Leser fühlen sich bei zu viel Auswahl überfordert.

Struktur

 

  • Geben Sie dem gesamten Newsletter eine klare Struktur, das gibt Orientierung und Sicherheit.
  • Schaffen Sie Ankerpunkte, also Schlagwörter, Bilder oder Headlines, an denen der schnelle Leser hängenbleibt und sein gewünschtes Thema zügig findet.
  • Verwenden Sie aussagekräftige Bilder und Grafiken. Sie lockern den Text auf, verleiten zum Klicken und unterstützen die zu transportierende Botschaft auf emotionaler Ebene.
  • Integrieren Sie die Planungen gegebenenfalls in Ihre Multichannel-Strategie und stimmen Sie sie mit anderen Kommunikations Instrumenten ab.
  • Achten Sie auf ein ausgewogenes Text-Bild-Verhältnis, um nicht in die Spam-Falle zu tappen.
  • Achten Sie auf ein möglichst übereinstimmendes Design von Website und Newsletter. Das Corporate Identity sollte sich auf beiden Medien wiederfinden.
  • Ermöglichen Sie eine Verbindung zum Social Web, indem der Empfänger den ganzen Newsletter oder nur einzelne Artikel teilen kann.

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Technik

 

  • Denken Sie an den Link auf die Online Version im Pre-Header, falls in der E-Mail keine Bilder zu sehen sein sollten.
  • Mobiloptimierung ist Pflicht. Achten Sie bei der Gestaltung darauf „Touching Errors“ zu vermeiden.
  • Nutzen Sie die „Auto Vorschau“: In maximal 90 Zeichen sieht der Empfänger eine Zusammenfassung der Inhalte.

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Vertrauen

 

  • Personalisieren Sie! Eine persönliche Anrede – auch in der Betreffzeile – zeigt Wertschätzung und erzeugt Aufmerksamkeit.
  • Wählen Sie einen vertrauenswürdigen Absender: Der Firmenname sollte in den ersten 15 Zeichen erkennbar sein.
  • Nennen Sie die E-Mail Adresse, an welche der Newsletter geschickt wurde. Transparenz schafft Vertrauen.
  • Binden Sie vertrauensbildende Elemente wie branchen-relevante Siegel, Zertifizierungen und Auszeichnungen ein.
  • Bieten Sie Ihren Lesern Service in Form von Kontaktmöglichkeiten, Profil- und Adressdatenänderungen, Weiterempfehlung des Newsletters und die Abmeldung aus dem Verteiler.

Analyse & Kontrolle

 

  • Ausprobieren: Testen Sie verschiedene Newsletter-Versionen, Versandzeitpunkte, Bilder und Betreffzeilen. Profitieren Sie von der Reaktion in Echtzeit.
  • Qualitätssicherung: Lesen Sie und Ihre Kollegen Korrektur, testen Sie Links und die Darstellung Ihres E-Mailings in verschiedenen Web-Clients und mobil

Recht

 

  • Rechtlich wichtig ist die Angabe des Impressums (Name, Anschrift, E-Mail Adresse, Telefon- oder Faxnummer, vertretungsberechtigte Personen, ggfs. Aufsichtsbehörde, Register, Registernummer und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer); auch als Link zur Website möglich, besser aber in HTML.

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Bei der Planung:

 

  • Wechseln sie nicht jeden Monat das Layout. Ihnen geht der Wiedererkennungseffekt verloren.
  • Kopieren Sie keine Inhalte. Datenklau kann teuer werden.
  • Übertragen Sie keinen Inhalt aus dem Printbereich 1:1, denn im Web liest es sich anders. Wahrscheinlich ist auch die Zielgruppe eine andere.
  • Texte und Themen, die Ihnen gefallen, wecken nicht immer das Interesse Ihrer Leser. Seien Sie ehrlich, hinterfragen Sie und lassen Sie Kollegen querchecken.
  • Keine Zeit für CRM? Lassen Sie ihr Herzstück, Ihre Adressdaten, nicht verwahrlosen.

Bei der Gestaltung:

 

  • Vermeiden Sie Spam Gefahr: Benutzen Sie keine Spam Wörter in der Betreffzeile wie etwa kostenlos oder €-Zeichen. Achten Sie auf den Bildanteil, verzichten Sie auf flächendeckendes Rot oder Pink und versenden Sie keine Anhänge.
  • Betten Sie keine Bilder oder Videos ein. Die Ladezeiten werden unzumutbar für Ihre Abonnenten.
  • Schreiben Sie kein Fachchinesisch. Es sei denn Sie wissen genau, dass Ihre Leser das möchten.
  • Überfordern Sie Ihre Empfänger nicht mit zu langen Texten oder mit Sätzen ohne (oder zu vielen!!!!) Satzzeichen.
  • Führen Sie den Leser nicht in die Irre. Die Betreffzeile oder Headline muss halten, was der nachfolgende Text/Newsletter verspricht.

Beim Versand:

 

  • Beschicken Sie keine leichtfertig erworbenen Adressen ohne Permission.
  • Verschicken Sie keine Newsletter mehr an Abmelder.
  • Bitte nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen: Segmentieren Sie lieber Ihre Datenbank und beschicken nur Interesserenten mit relevanten News.
  • Versenden Sie nicht jeden Tag, wenn Sie keine wirklich neuen Nachrichten haben. Zu hoher Werbedruck vergrault Ihnen Ihre Empfänger.

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